Altbewährte Hausmittel für saubere Babywäsche

Flecken auf der Babykleidung - Was tun gegen Kürbis, Karotten und Rote Beete? Tipps zu den richtigen Waschmitteln und welche Hausmittel es gibt.

Author: Nina, Kinderärztin, 17.04.2017

Welche Mutter kennt das nicht? Riesige Wäscheberge, die kein Ende erahnen lassen. Im Gegenteil: Es scheint immer mehr zu werden. Die süßen Kleinen produzieren vor allem am Anfang viel dreckige Wäsche. Babies sabbern gerne oder lutschen an den Ärmeln, was dazu führt, dass fast alles nach einmaligem Tragen wieder gewaschen werden muss.

Doch worauf muss ich beim Waschen von Babykleidung achten?

Wie immer gilt im Zusammenhang mit Deinem Baby - Je weniger Chemie, desto besser.

Zuallererst sollte man sämtliche Babykleidung vor dem ersten Tragen einmal gewaschen haben. Chemische Imprägnierungen in den Stoffen lösen sich ab 40°C. Das Immunsystem und die natürliche Hautbarriere Deines Babys ist noch nicht vollständig ausgereift und somit sehr empfindlich. Beim Waschen sollte man darauf achten, ein Waschmittel speziell für Babywäsche zu wählen. Diese sind deutlich milder und somit sehr gut verträglich für die Haut Deines Kindes.

Es wird geraten auf Weichspüler bei der Babywäsche zu verzichten. Viele enthalten chemische Inhaltsstoffe, die Allergien und Hautirritationen bei den Babys verursachen können. Stattdessen kann man einfach einen Schuss Zitrone oder Apfelessig zur Wäsche hinzugeben. Auch das Trocknen im Trockner lockert die Wäsche auf. Allerdings sollte man hier vorher die Pflegehinweise beachten.

Ein guter Ersatz für chemische Fleckenentferner ist Gallseife. Den Fleck einfach intensiv damit einreiben und später wie gewohnt waschen. Milchflecken können ganz einfach entfernt werden, indem man beispielsweise das beschmutzte Spucktuch mit kaltem Wasser ausspült und später wie gewohnt in der Maschine wäscht.

Prinzipiell spricht nichts dagegen Erwachsenen- und Babywäsche zusammen zu waschen, allerdings sollte davon abgesehen werden, wenn die Kleidung von Schadstoffen belastet sein könnte. (Beispielsweise Arbeitskleidung vom Bau, Krankenhaus etc.)

 

Nun noch ein paar altbewährte Hausmittel für hartnäckige Flecken:

Was tun bei Karotten-, Kürbis- und Tomatenflecken?

Vor allem bei heller Kleidung sind Karotten, Kürbis und Tomaten Flecken besonders hartnäckig. Am besten hilft hier, den noch frischen Fleck direkt mit lauwarmem Wasser und Seife auszuspülen und das betroffene Kleidungsstück im Anschluss  zu waschen. Zum Trocknen legt man es am besten in die Sonne, diese bleicht den Fleck zusätzlich aus. Aber Vorsicht - dunkle Wäsche verliert in der Sonne an Farbe. Dieser Trick ist somit nur bei heller Wäsche empfehlenswert.

Fruchtsaft und Obstflecken entfernen

Reibe den Fleck einfach mit etwas Mineralwasser ein - das hilft meistens sehr gut. Danach einfach wie gewohnt waschen.

Spinatflecken

Frische Spinatflecken können ganz einfach mit einer rohen Kartoffel abgerieben, dann mit warmem Seifenwasser nachgereinigt und anschließend in der Maschine gewaschen werden. Das sollte dem Spinat den Rest geben.

Braune Schokoladenflecken

Die dunkelbraunen Flecken, lassen sich am besten mit Milch beseitigen. Den Fleck in lauwarmer Milch auflösen und im Anschluss in die Waschmaschine schmeißen.

Was hilft, wenn die Windel nicht alles halten konnte?

Hier gilt je schneller desto besser. Stuhlreste sollte man bevor sie eingetrocknet sind im Waschbecken unter fließendem Wasser auswaschen. Danach den Body 10 min in etwas Gallseife einweichen und später in die Waschmaschine geben. Falls Ränder übrig bleiben sollten, einfach die Wäsche in die Sonne legen.

Im Laufe der Zeit wirst Du die Tricks verinnerlicht haben und genau wissen, was zu tun ist, wenn das Fleckenmonster wieder seinen Rundgang gemacht hat. Bis dahin helfen Dir die Tipps. Aber lass Dich nicht stressen: Das Schönste ist doch, dass Du Zeit mit Deinem kleinen Schatz verbringst. Was machen da schon ein paar Flecken? 

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